Gehälter im Osten nach wie vor am niedrigsten

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Hamburg. Der jährlich durch gehalt.de aufgelegte Gehaltsatlas 2018 sieht die neuen Bundesländer weiterhin auf den letzten Plätzen. Während die Länder Hessen, Baden-Württemberg und Bayern das Ranking anführen und Gehälter weit über dem Bundesdurchschnitt ausweisen, liegen die neuen Länder durchschnittlich bei 76 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern sogar bei einem Lohnniveau von 73,5 Prozent. Während in Stuttgart das Lohnniveau bei 127,6 Prozent liegt, erreicht es in Schwerin gerade mal 76,1 Prozent, in Erfurt, Potsdam und Magdeburg rund 80 Prozent. Die wesentliche Begründung für die regionalen Gehaltsunterschiede werden mit der Unternehmensgröße begründet. Sie hat einen erheblichen Einfluss auf das Entgelt. So werden in großen Unternehmen mit über 1.001 Mitarbeitern teilweise doppelt so hohe Gehälter gezahlt wie in kleineren Unternehmen. Beispielsweise liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen eines Angestellten in einem Unternehmen mit über 1.001 Angestellten bei circa 62.700 Euro – in einem kleinen Unternehmen mit maximal 20 Mitarbeitern hingegen bei knapp 35.400 Euro. Allerdings bieten auch kleinere Unternehmen ihren Angestellten viele Vorteile: Beschäftigte können sehr schnell mehr Verantwortung übernehmen und einen breiten Erfahrungshintergrund aufbauen. Zudem lassen sich für jedes Bundesland Top- und Flop-Branchen ermitteln. Während in Berlin Jobs in der Biotechnologie besonders gut bezahlt werden (67.500 Euro), belegt in Hamburg das Bankenwesen mit einem Durchschnittsgehalt von 65.400 Euro den ersten Platz. Auffallend schlecht schneiden hier Beschäftigte in Hotels und Gaststätten ab – ein Bereich, der unter anderem in Schleswig-Holstein (24.200 Euro), Thüringen (24.700 Euro) und Baden-Württemberg (28.600 Euro) durchweg einen der letzten Plätze belegt. Mehr

Foto: Pixabay

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