Innovationstag Mittelstand 2018: Ostdeutsche Industrieforscher fahren nach Berlin

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Berlin. Ein Verfahren aus Rostock, mit dem Speisereste an Bord von Kreuzfahrtschiffen in Biogas umgewandelt werden, eine Bus- oder Taxifahrer vor Messerattacken schützende Jacke aus Hennigsdorf, ein Chemnitzer Kühl-Overall, der Infarkt-Patienten vor lebensbedrohlicher Unterkühlung bewahrt, oder aus Jena eine intelligente Kamera, die mittels optischer Erkennung Tierschützern den gezielten Fang einzelner Wildtiere etwa zu Impfzwecken ermöglicht: Viele Ingenieure und Wissenschaftler zwischen Stralsund, Görlitz und Suhl rüsten sich derzeit zum Innovationstag Mittelstand des Bundeswirtschaftsministeriums am 7. Juni in der Hauptstadt.
An rund 100 Ständen werden 150 Aussteller aus den neuen Ländern und Berlin Weltneuheiten aus ihren Entwicklungslabors, Forschungsabteilungen und Tüftler-Ateliers präsentieren. Entstanden sind sie mehrheitlich mit Fördermitteln aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM). Allein im Rahmen dieses Bundesprogramms wurden mit bislang über 2,1 Millarden Euro mehr als 15.000 Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Ostdeutschland unterstützt. Viele Vorhaben zielen dabei auf Zukunftsfelder wie Leichtbau, Green Economy, Industrie 4.0 und weitere Digitalisierungstechnologien ab. Bei der Hightech-Show mit freiem Eintritt auf einem Parkgelände in Pankow werden auch in diesem Jahr wieder rund 1.800 Besucher erwartet. Mehr

Foto: AiF

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