Ökonomen fordern Investitionen und neue Ansätze für Ostdeutschland

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Postdam. Bisher fungierten die östlichen Bundesländer vielfach als verlängerte Werkbank des Westens. Führende Ökonomen fordern eine grundsätzlich neue Politik – die auch ein wenig an die Sonderwirtschaftszonen in China erinnert, berichtet die Epoch Times Deutschland. „Generell ist die Wirtschaft im Osten nicht so innovativ wie in Bayern oder Baden-Württemberg, wenn man zum Beispiel die Zahl der Patentanmeldungen oder die F+E-Ausgaben als Maßstab nimmt“, sagte Karl-Heinz Paqué, Wirtschaftswissenschaftler an der Universität Magdeburg und von 2002 bis 2008 Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, der WELT. Die Politik müsse darauf hinwirken, Innovation zu erleichtern, etwa indem sie im Osten Wissenszentren rund um Universitäten und Forschungseinrichtungen etabliert. Der Bund könne dazu einen wichtigen Beitrag leisten. Gunther Schnabl, Professor am Institut für Wirtschaftspolitik der Universität Leipzig, plädierte für eine intelligente staatliche Ansiedlungspolitik: „Starke wirtschaftliche Unterschiede zwischen den Regionen können reduziert werden, wenn öffentliche Institutionen in schwache Regionen verlagert werden und man sie nicht nach Berlin, Hamburg, Frankfurt und München klotzt.“ Mehr

Foto: BMW

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