Thüringen interessant für internationale Investoren, aber es fehlen Fachkräfte

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Erfurt. Thüringen wird immer attraktiver für ausländische Investoren. Derzeit führt das Land, laut Thüringer Allgemeine, Verhandlungen mit 62 Interessenten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 2,2 Milliarden Euro. Die Anzahl der derzeit von der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) betreuten Vorhaben stellt damit einen absoluten Spitzenwert dar. Vor allem sind es Interessenten aus den USA, der Schweiz, Österreich, Italien sowie aus dem asiatischen Raum. „Der Freistaat kann vor allen Dingen mit seiner zentralen Lage, den Fachkräften und seiner starken Verkehrs- und Forschungsinfrastruktur punkten“, erklärte Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Das Augenmerk der Investoren richtet sich auf die Automobilbranche, die Elektrotechnik und Optoelektronik sowie die Gummi- und Kunststoffindustrie.
Großes Problem in diesem Zusammenhang: Bis zum Jahr 2030 werden in Thüringen rund 344.600 neue Arbeitskräfte benötigt. Das geht aus einer Fachkräftestudie des Zentrums für Sozialforschung Halle hervor. Die Zahl der Erwerbspersonen im Land wird in den kommenden zwölf Jahren voraussichtlich um gut 20 Prozent zurückgehen. Aktuell verzeichnen die Arbeitsagenturen im Freistaat fast 25.000 offene Stellen – und es dauert zunehmend länger, diese Stellen zu besetzen. Die hiesigen Firmen müssen den Fachkräften hervorragende berufliche Perspektiven und ein gutes Arbeitsumfeld bieten, nur so lassen sie sich halten oder aus anderen Bundesländern anlocken. Mehr

Foto: Pixabay

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