Wirtschaftsförderung Sachsen sucht neuen Chef

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Dresden. „Die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) hat derzeit keine freien Stellen zu besetzen.“ So steht es auf der Website der landeseigenen Tochter. Dabei wird für die Standortwerber tatsächlich jemand gesucht: ein neuer Chef. Entsprechende Anzeigen veröffentlichen die führende Internet-Jobbörse Stepstone sowie der Online-Stellenmarkt der FAZ, berichtet die Sächsische Zeitung. Noch-Geschäftsführer Peter Nothnagel verlasse die WFS „auf eigenen Wunsch“, sagte Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) auf Anfrage. „Unser Haus war in seine Entscheidung eingebunden und respektiert diese“, so Dulig, zugleich WFS-Aufsichtsratschef. Nothnagel habe sich als Geschäftsführer große Verdienste erworben. „Für seine ausgezeichnete Arbeit, seine Bemühungen für die wirtschaftliche Entwicklung des Freistaates und sein unermüdliches Engagement gebührt ihm großer Dank und meine vollste Anerkennung.“ Schon länger hatte es Hinweise gegeben, dass sein im Juni auslaufender Vertrag nicht verlängert werden würde. Nothnagel hatte den Posten 2010 unter der damaligen schwarz-gelben Regierung ohne Ausschreibung bekommen. Dank der neuen Fabriken von Bosch und Philip Morris in Dresden konnte der 61-Jährige vorige Woche für 2017 eine Rekordbilanz vorlegen: 19 Firmenansiedlungen und -erweiterungen im Wert von fast 1,5 Milliarden Euro und gut 1.800 neue oder gesicherte Jobs. Mehr

Foto: Pixabay

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