Lausitz soll Modellregion für Energiespeicher werden

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Potsdam. Mit rund sieben Millionen Euro will Brandenburg Energiespeicher vor allem für Privathaushalte fördern. Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) kündigte das neue Förderprogramm „1.000 Speicher“ jüngst auf dem 3. Energiespeichertag im GeoForschungsZentrum Potsdam an. Über das Programm sollen kleinere Speicher für Privathaushalte mit 50 Prozent der Anschaffungssumme bis maximal 7.000 Euro gefördert werden, wenn sie etwa mit Photovoltaikanlagen auf Dächern selbst Strom erzeugen, berichtet rbb24. Gleichzeitig könne die Energiewende ohne große Speicherprojekte nicht gelingen, sagte der Minister weiter. Die Lausitz solle in dem Zusammenhang eine Modellregion werden. Sie sei vom Umbau des Energiesystems besonders betroffen, wenn die Braunkohleverstromung auslaufe. Es gebe bereits Überlegungen für ein Batterie-Großprojekt mit 60 plus X Megawatt in der Region. Zudem setzte sich das Land dafür ein, dass der Bund ein Fraunhofer Institut für Speichertechnologien in der Lausitz ansiedelt. Auch eine Fabrik zur Fertigung von Batteriezellen sollte hier ihren Standort haben, hieß es. Mehr

Foto: Pixabay

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