Grünes Licht für Ostseepipeline

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Berlin. Deutschland hat den Bau des umstrittenen Nord-Stream-2-Projekts komplett genehmigt. Die Entscheidungen anderer Ostseeanrainer sind noch offen. Nach dem Bergamt Stralsund erteilte auch das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Genehmigung für den Bau in den Gewässern der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ). Die Pipeline soll künftig weiteres russisches Erdgas über die Ostsee nach Mittel- und Westeuropa transportieren. Dem Bau im 31 Kilometer langen AWZ-Abschnitt stünden weder Belange der Schifffahrt noch der Meeresumwelt entgegen, teilte das BSH gestern in Hamburg mit. Die Genehmigungen von Dänemark, Schweden, Finnland und Russland stehen noch aus, berichtet die Schweriner Volkszeitung. Polen und die baltischen Staaten lehnen die Pipeline wegen der befürchteten zunehmenden Abhängigkeit der EU von russischen Gaslieferungen ab. Mehr

Foto: Nord Stream AG

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